• Feldreport 2019

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  • Feldreport 2019

     

    Kürbis
    Die Anbauplanung für 2019 ist bei den meisten Betrieben abgeschlossen. Dass der Anteil an Ölkürbis in der Fruchtfolge wieder höher sein kann, als in den letzten beiden Jahren, dafür sorgt ein bis zum nächsten Ernteanschluss voraussichtlich abgebautes Überlager.

    Das bedeutet, dass auch wieder ein deutlich höheres Ausmaß an Vertragsflächen angeboten wird. Die Preise scheinen noch etwas verhalten – das hat wohl auch damit zu tun, dass aufgrund der Erfahrung aus 2016 ein unkontrolliertes „Anheizen“ des Anbaues vermieden werden soll.

    Diese große Vorsicht soll aber auch nicht zur Folge haben, dass zu wenig Anbauflächen und in der Folge Erntemengen aus 2019 entstehen. Es wäre schade aufgrund von mangelnden Kürbiskernen die Märkte nicht bedienen bzw. weiterentwickeln zu können. Vor allem schadet es dem Anbau mittelfristig, wie in den Folgejahren von 2015 deutlich wurde.

    Die Empfehlung für den Ölkürbisanbau 2019 lautet folglich:
    Die angebotenen Vertragsanbaumengen zu nützen – bei Preisen auf Mindestpreisbasis ist bis zum Herbst eine deutliche Preisentwicklung nach oben realistisch.

    Käferbohnen
    Bei den Käferbohnen ist noch ausreichend Menge in den Lägern. Deshalb ist auch 2019 im Anbau eine Verhaltenheit sinnvoll.

    Saatmais
    Die Saatmaisvermehrungsflächen in der Steiermark können der Nachfrage nach Aufträgen durch die Züchter auch dieses Jahr wohl nicht nachkommen. Interessente Anbauer sind gerne willkommen!

     

    Stand: Februar 2019