• Feldreport 2017

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  • Feldreport 2017

     

    Kürbis
    Die Ölkürbisernte in der Südoststeiermark war bereits Anfang September so gut wie abgeschlossen. Die Erträge sind überraschend gut, wobei sich auch schon in der Vergangenheit heiße trockene Jahre für die Ölkürbisertragssituation der Steiermark als vorteilig gezeigt haben. In den westlichen und nördlicheren Bezirke sind die Hektarerträge auf absolutem Spitzenniveau – abgesehen von kleinregionalen Ausfällen durch Hagel.Im südlichen Burgenland stellt sich die Situation ähnlich wie in der Steiermark dar.

    In Niederösterreich ist die Ernte erst Mitte September so richtig angelaufen. Die Erträge sind sehr unterschiedlich. Dass Ölkürbis mit Trockenheit besser umgehen kann, als so manch andere Kultur, zeigt dieses Jahr wieder deutlich. Es wird wohl ein im mehrjährigen Vergleich durchschnittliches Jahr, auch wenn es in den „vertrockneten“ Regionen auf Böden mit schlechter Bonitur vereinzelt Totalausfälle zu verzeichnen gibt.

    Käferbohnen
    Trotz vieler Hitzetage und Trockenheit kann bei den Käferbohnenbeständen ein guter Hülsenansatz festgestellt werden. Die von den ausgebliebenen Niederschlägen im Juli betroffene Südsteiermark hat aber erst späte Ansätze (Ende August) zu verzeichnen und wird auf einzelnen Flächen mit Totalausfällen konfrontiert sein. Im Raabtal und in Gebieten, die Sommerniederschläge abbekommen haben, waren schon im Juli Hülsen zu sehen. Nun ist einmal mehr ertragsentscheidend, welchen Anteil der angelegten Hülsen bzw. Bohnen die Witterung im September/Oktober zur Ausreife kommen lässt.

    Saatmais
    In den südlichen Vermehrungsgebieten der Steiermark konnte die Ernte schon früh (Ende August) begonnen werden. Die Erträge entsprechen in etwa den Prognosen vor der Ernte. Vor allem das Korn hat aufgrund der fehlenden Niederschläge trotz Bewässerung nicht das Gewicht, wie in „normalen“ Jahren. Die Saatmaisernte in der Region Weiz konnte in der 2. Septemberwoche gestartet werden. Die erwarteten Erträge sind sehr durchwachsen.