• Feldreport 2018

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  • Feldreport 2018

     

    Kürbis
    Laut erster Auswertung der AMA-Flächen erfuhren die Ölkürbisanbauflächen 2018 (ca. 23.300 ha) nur eine leichte Steigerung zum Vorjahr (22.776 ha). Dies war aufgrund der Lagersituation infolge der Ernte 2016 auch nicht anders zu erwarten.

    Niederösterreich hält mehr als die Hälfte der Anbaufläche (12.200 ha), wobei 5.000 ha davon biologisch bewirtschaftet werden. 8.600 ha (-8,3%) sind in der Steiermark angebaut, das Burgenland fiel um 6,6% zurück und hält bei 1.365 ha. Die restlichen nennenswerten Ölkürbisanbauflächen teilen sich Kärnten und Oberösterreich.

    Im Süden Österreichs (Steiermark/Südburgenland) erfolgte der Hauptanbau von Mitte bis Ende April unter guten Bedingungen. Es gab ausreichend Niederschläge vor und nach dem Anbau, zum Teil auch zu viel Regen (Starkregen), was zu Verschlämmungen führte. Auch erste Hagelschläge sind zu notieren.

    In den Trockengebieten Niederösterreichs wartete man teils bis Mitte/Ende Mai auf Niederschläge. Dennoch war der Feldaufgang durchwegs gut. Einen wichtigen Beitrag dafür leisteten auch die hohen Bodentemperaturen zum Anbau.

    Die Kürbissaatgutproduktion bleibt aufgrund der weiterhin angespannten Situation im Konsumölkürbis unter Druck. Die Kürbissaatgutvermehrung für den Anbau 2018 erfolgt auf niedrigem Niveau.

    Käferbohnen
    Die Käferbohnenanbauflächen 2018 sind spürbar zurückgefallen. Zum Zeitpunkt Ende Mai zeigen sich sehr ansprechende Bestände mit ersten Blüten.

    Saatmais
    Mit den Anbaubedingungen und der Jugendentwicklung der Bestände kann man zufrieden sein. Die Vegetation hat im Mehrjahresvergleich einen Vorsprung von etwa 1 Woche, obwohl der Anbau aufgrund der nassen Böden von den Niederschlägen bis in den April hinein tendenziell später stattfand.

    Stand: Ende Mai