• Ölkürbis Konsum

  • Vertragsanbau

  • Wir bieten unseren Produzenten höchstmögliche Sicherheit in ihrer Anbauentscheidung, die durch einen „Anbau- und Liefervertrag“ mit unserem Tochterunternehmen Estyria Naturprodukte GmbH
    geregelt ist:

    Vorteile

    • Abnahmegarantie der Ware
    • Vereinfachte Auszahlungsmodalitäten
    • Treuebonus für Lieferungen ab dem 3. Erntejahr
    • Fachberatung vom Anbau bis zur Ernte

     

    Es gibt auch die Möglichkeit eines „Exklusiv-Liefervertrages“. Der Beitritt zur Gemeinschaft „Steirisches Kürbiskernöl g.g.A.“ ist dafür Voraussetzung, anfällige Mitgliedsbeiträge werden übernommen.

    Der Exklusiv-Liefervertrag bedeutet, dass die gesamten Ölkürbis-Erntemengen aller Flächen an die Estyria Naturprodukte GmbH geliefert werden. Abwicklung und Kostenübernahme laufen über die Gemeinschaft „Steirisches Kürbiskernöl g.g.A.“.

    Der Ölkürbis-Vertragsanbau ist sowohl konventionell als auch biologisch möglich.

    Wenn Sie nähere Informationen benötigen, beraten wir Sie gerne persönlich. 

    Was Sie im Kürbisjahr beachten müssen, finden Sie in der: Checkliste


  • Das Anbaujahr

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  • Das größte Flächenausmaß im Vertragsanbau der Estyria machen die Kürbisproduktionen aus, die für die Vermarktung angebaut werden.

    Der Kürbisanbau ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen, da in der Vermarktung Kürbisprodukte gut nachgefragt werden und dadurch attraktive Preise für Produzenten möglich wurden.

    Von der Steiermark ausgehend weiteten sich die Flächen in viele österreichische Gebiete aus. Grundsätzlich gedeiht Kürbis in jenen Regionen gut, in denen auch Mais und Wein wachsen.

    Das jährliche Flächenausmaß an den sogenannten „Kürbis-Konsumverträgen“, die Estyria mit den Landwirten abschließt, beträgt mehrere Tausend Hektar in Österreich, aus denen Hektarerträge von 300 bis 800 kg angeliefert werden.

    Anbau

    Der Anbau von Kürbis erfolgt ab Ende April mit gewöhnlichen Einzelkornsämaschinen, wobei folgende Punkte zu beachten sind:

    • Bodentemperatur mind. 10 °C
    • Seicht eggen, tief säen (3 bis 5 cm)
    • Endpflanzenzahl 10.000 bis 15.000 je ha (1 bis 1,5 Pflz. je m²)


    Je nach Sorte gibt es spezielle Empfehlungen für das Anbauschema (Reihenweiten und Abstände der Kornablage in der Reihe). Im Kürbis-Vertragsanbau werden ausschließlich Sorten aus Züchtungen der Saatzucht Gleisdorf angebaut.

    • Anbau
    • Anbau
    • Anbau

    Kulturführung


    Pflanzenschutz

    In der konventionellen Produktion von Kürbis spielt der Pflanzenschutz mit Herbiziden in Feuchtgebieten eine größere Rolle als in Trockengebieten, wo man weitgehend mit mechanischem Pflanzenschutz – wie es im biologischen Anbau selbstverständlich ist – das Auslangen findet.


    Blüte

    Beim Kürbis ist die Blühperiode die entscheidende, ertragsbeeinflussende Zeit, da die Kürbispflanzen aufgrund der Getrenntgeschlechtlichkeit auf die Befruchtung durch Insekten angewiesen sind. Vor allem Bienen und Hummeln machen die überwiegende Befruchtungsarbeit. Nach dem Anlegen der Früchte ist der Kürbis nach ca. 55 Tagen reif und für die Ernte bereit.

    • Kürbisblüte
    • Kürbisblüte
    • Kürbisblüte

    Ernte

    Die Ernte beginnt je nach Witterung Anfang September und endet ca. Mitte Oktober.

    Für die Ernte werden hauptsächlich von Traktoren gezogene Erntemaschinen verwendet. Ein paar Tage vor der Ernte müssen die Kürbisse geschwadet werden, damit in der Folge die Reihen von einem sogenannten "Igel" der Erntemaschinen aufgenommen werden können. Die Maschine bricht die Frucht in kleine Stücke. In einer "Trommel" werden die Kerne vom Fruchtfleisch getrennt und die Fruchtreste verbleiben als Dünger am Feld.

    Es gibt jedoch auch seit einigen Jahren selbstfahrende Erntemaschinen. Das sind komplett umfunktionierte Getreide-Mähdrescher.

    Die feldfallenden Kürbiskerne müssen unverzüglich gewaschen und getrocknet werden, um Qualitätsverluste zu vermeiden.


    Waschen, Trocknen

    Das Waschen erfolgt hauptsächlich mit Trommelsieben unter Zugabe von viel Wasser.

    Vor dem Trocknungsvorgang haben Kürbiskerne einen Wassergehalt von 50–60 % und müssen auf 6–8 % Restfeuchte herab getrocknet werden. Die Trocknung darf nur durch indirekte Beheizung erfolgen. Die Trocknungstemperatur beträgt 60°C bei einer ungefähren Dauer von 12 Stunden. Während des Trocknungsvorganges werden die Kürbiskerne ein- oder mehrmalig gerührt (händisch oder mit "Rührwerken"), um ein zusammenkleben der Kerne zu verhindern und den Trocknungsprozess zu beschleunigen.

    Nach der Trocknung werden die Kürbiskerne maschinell gereinigt (von Fruchtfleischresten und Schalen- sowie Staubteilen) befreit. Nach diesem Vorgang kommen die Kürbiskerne in Stahl- container oder in neue Big Bags und gelangen ins gekühlte Zwischenlager.

    Das ganze Jahr über verarbeitet die Estyria Naturprodukte GmbH die Kerne zu hochwertigen Lebensmitteln.

    • Kürbisfeld
    • Kürbisernte
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