Erfolgreiche Sortenentwicklung in Wollsdorf stärkt Qualität und Versorgungssicherheit.
Investition in die Zukunft
Der Ölkürbisanbau in Österreich steht zunehmend unter dem Einfluss des Klimawandels. Extreme Hitze, intensive Niederschläge und längere Trockenperioden stellen Landwirte vor neue Herausforderungen. Um Erträge und Qualität langfristig abzusichern, setzt Alwera konsequent auf gezielte Forschung und innovative Sortenentwicklung.
In enger Zusammenarbeit mit der Saatzucht Gleisdorf arbeiten wir seit vielen Jahren an der Züchtung widerstandsfähiger Ölkürbissorten. Erste Erfolge zeigen sich bereits deutlich: Auf Versuchsflächen in der Nähe unseres Standorts in Wollsdorf konnten neue, besonders leistungsfähige Frühsorten erfolgreich geerntet werden. Diese zeichnen sich durch eine um bis zu zwei Wochen frühere Reife, stabile Erträge und eine hohe Anpassungsfähigkeit an wechselnde Wetterbedingungen aus.
Die neuen Hybridsorten eröffnen zusätzliche Perspektiven für den Ölkürbisanbau – auch in klimatisch anspruchsvolleren Regionen wie der Obersteiermark. Gleichzeitig wird das Erntefenster erweitert, was den Anbau flexibler und planbarer macht. Bereits ab dem kommenden Jahr sollen rund 1.000 ALWERA-Vertragslandwirte von diesen Entwicklungen profitieren. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und stellen sicher, dass unsere hohen Qualitätsansprüche auch in Zukunft erfüllt werden.
Die Entwicklung neuer Sorten ist ein langfristiger Prozess, der Geduld, Präzision und umfangreiche Feldversuche erfordert. Doch dieser Einsatz zahlt sich aus: Schritt für Schritt entstehen robustere und ertragreichere Ölkürbisse, die auch unter veränderten klimatischen Bedingungen eine verlässliche Basis für unsere hochwertigen Kürbiskernprodukte bilden.
30.08.2025